Westerntraining Sabine Prause :: Westernreiten
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Westernreiten

Das Westernreiten ist eine aus dem amerikanischen stammende Reitweise, die ihren Ursprung im spanischen Arbeitsreiten, dem Vaqueroreiten hat, und zu der es Prüfungen in unterschiedlichen Disziplinen und Schweregraden gibt.

Inhaltsverzeichnis




Westernpferd und -ausrüstung

Die Westernpferde werden speziell auf die Anforderungen dieser Reitweise gezüchtet. Es werden Pferde mit einer Risthöhe um 155cm und einem quadratischen Rahmen bevorzugt. Es können aber auch alle anderen Pferde- und Ponyrassen im Westernstil ausgebildet und geritten werden.

Der Sattel mit Horn und hohem hinteren Rand (cantle) bietet auch bei schnellen Wendungen eine große Sicherheit; die Zügel sind meist offen, damit sie sich nicht am Horn verheddern. Ein Bit (mit der in der englischen Reitweise benutzten Kandare vergleichbar) sollte auch in dieser Reitweise erst von fortgeschrittenen Reitern benutzt werden. Es wird einhändig geritten (auf Turnieren ab 6-jährigem Pferd vorgeschrieben, in der EWU 7-jährig). Das sogenannte Snaffle Bit (gebrochenes Gebiss - Wassertrense) wird beidhändig geritten. Oft anzutreffen sind auch gebisslose Zäumungen wie zum Beispiel die Western-Hackamore (bestehend aus Bosal, Mecate und der Bridle) oder das Sidepull (= Lindel).

Die Pferde müssen möglichst eigenständig arbeiten und auf kleinste Gewichts- und Schenkelhilfen reagieren. Daher kommt die einhändige Zügelführung (Neck-Reining), da der Cowboy oder der Vaquero oft eine Hand frei haben muss. Diese Zügelführung wird allerdings nur in Verbindung mit einer Westernkandare (Bit), einem Gebiss mit unterschiedlichen Mundstückvariationen, aber immer mit Anzügen, benutzt.

Bekannte Pferderassen für das Westernreiten sind Quarter Horses, Paint Horses oder Appaloosas. Jedoch kann man mit fast jedem Pferd das Westernreiten trainieren. In Europa haben sich vor allem die Haflinger als "Alpenquarter" (augenzwinkernd liebevolle Bezeichnung unter Westernreitern) und die Freiberger einen guten Namen im Westernsport gemacht.

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Reitweise

Von einfachem Reiten in den Grundgangarten bis hin zur hohen Schule - im Englischen Reitstil: Dressur - ist auch beim Westernreiten eine große Bandbreite des Könnens vorhanden, beeinflusst von der Iberischen Reitweise, die als Ursprung jeder Reitkunst bezeichnet werden kann.

Im Gegensatz zum Englischen Reitstil sind Westernpferde darauf trainiert, bei einem Impuls - zum Beispiel der Hilfe zum Antraben - zu reagieren und dann ohne weitere Einwirkung des Reiters in diesem Tempo zu bleiben. Im Englischen Reitstil wird dagegen auch nach der Hilfe zum Tempowechsel weiterhin mit Schenkeln, Kreuz und Zügeln permanent eingewirkt.

Spektakuläre Stopps (Sliding Stop), bei denen das Pferd mit der Hinterhand fast auf dem Boden sitzt und mit den Vorderbeinen weiterläuft, oder schnelle Drehungen (Spins) um die Hinterhand, verbunden mit westernmäßiger Atmosphäre und Cowboykleidung, prägen das Bild vom Westernreiten. Allerdings gibt es auch hier Regeln, wie Reiter und Pferd bei einem Turnier ausgestattet sein müssen. Das variiert von Disziplin zu Disziplin. Hut, Jeans und Stiefel gehören immer dazu.

Genau wie bei anderen Reitweisen gilt es aber auch beim Westernreiten, eine solide Ausbildung zu bekommen und sein Können permanent zu verbessern. Das bedeutet, wie bei jeder anderen Reitweise auch, in erster Linie das Üben von Basiselementen und nicht das Reiten von Show-highlights, die, falsch geritten, zudem schnell den Pferden gesundheitliche Schäden zufügen können.

Viele Westernpferde haben ähnlich angenehm zu sitzende Gangarten wie Isländer, oder Paso Finos. Allerdings sind das nur besonders langsame und flache Varianten der drei normalen Grundgangarten, wie sie bei der Turnierdisziplin Pleasure gezeigt werden, nicht etwa ein Tölt oder Pass.

Da das Westernreiten viele Elemente aus der Arbeit zu Pferd übernommen hat, liegt der Schwerpunkt bei allen Bewegungen darin, sowohl dem Pferd als auch dem Reiter die geforderte Übung über eine möglichst lange Zeit - im Idealfall den ganzen Tag - zu ermöglichen. Darüber hinaus gibt es aber auch spezielle Gangpferde-Rassen, wie das Tennessee Walking Horse, die speziell wegen ihrer leicht zu sitzenden Gangarten gezüchtet werden.

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Disziplinen

Auf Turnieren werden in unterschiedlichen Disziplinen die Wettkämpfe ausgetragen.

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Reining

präziser Zirkel Reining (Reins = Zügel) ist die in Europa momentan populärste Disziplin, mit vielen rasanten Lektionen in präziser Ausführung. Diese Disziplin wird im Galopp geritten, gemischt mit Tempiwechseln, Drehungen (Spins), Stopps (Sliding Stop) und Rückwärtsrichten (Back up).

Um diese Disziplin richtig ausüben zu können, haben die Pferde spezielle Hufeisen (Sliding-Eisen) und auch der Boden muss geeignet sein.

Eine vorgeschriebene Aufgabe (Pattern) ist auswendig zu reiten. Zu den Manövern zählen Spins, Sliding Stops, Zirkel, fliegende Galoppwechsel, Roll Back, Speed Control und Rückwärtsrichten.

Reining ist seit April 2000 offiziell als FEI-Disziplin anerkannt und Bestandteil der Weltreiterspiele. Im Jahre 2006 wurde diese Disziplin zum erstenmal bei den Weltmeisterschaften in Aachen ausgeritten.

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Freestyle Reining

Freestyle Reining Die Freestyle Reining ist vor allem in den USA sehr beliebt und ein Zuschauermagnet. Es ist dem Reiter freigestellt, wen oder was er interpretieren möchte. Er muss dazu eine geeignete Musik wählen und sich ein eigenes Pattern aneignen.

Die Freestyle Reining ist mit der Kür in der Dressur zu vergleichen. Im Gegensatz zur Dressurkür ist die Interpretation des gewählten Themas aber häufig freier und lockerer, so ist es unter anderem nicht unüblich ein passendes Kostüm zu tragen. Auch Freestyle Reinings die komplett ohne Sattel oder Zaumzeug geritten werden sind erlaubt.

Auf die Musik abgestimmte und perfekt ausgeführte Manöver aus der Palette der vorgeschriebenen Pattern müssen in der bis zu vier Minuten langen Kür vorgetragen werden.

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Trail

Trail-Prüfung

Beim Trail werden Geschicklichkeitsaufgaben gefordert, wie z.B. ohne Absitzen durch Weidetore zu gehen, was kontrollierte, exakte Bewegung des Pferdes in alle Richtungen erfordert (Rückwärtsrichten, Seitengänge oder das Überqueren von Holzbrücken), wobei Gelassenheit und Vertrauen des Pferdes zum Reiter sichtbar werden.

Es werden alle möglichen und unmöglichen Situationen simuliert, die einem Reiter im Gelände (auf einem Trail = Wanderritt) begegnen können. Hierbei ist es wichtig, dass sich das Pferd selbstständig und geschmeidig, ohne große Einwirkungen des Reiters durch die Hindernisse bewegt.

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Western Pleasure

Pleasure Pleasure wird in Gruppen geritten, bei der die drei Grundgangarten (Schritt/Walk, Trab/Jog, Galopp/Lope) am angemessen losen Zügel geritten werden. Wie der Name sagt: es soll ein Vergnügen sein. Der Richter gibt an, was die Reiter tun müssen. Jede Pleasure unterscheidet sich von den individuellen Vorgaben des Richters.

Die Übergänge sollen exakt ausgeführt werden, wobei die Hilfen möglichst fein sein sollen. Dadurch wirkt es auf die Zuschauer sehr mühelos, verlangt aber von Reiter und Pferd ein Höchstmaß an Konzentration. Bewertet wird vor allem die Reinheit der Gänge (Takt), die Haltung des Pferdes, sowie die Rittigkeit bei den Übergängen. Trab (Jog) und Galopp (Lope) sollen in angemessenem Tempo und möglichst weich geritten werden.

Auch das Gesamtbild von Reiter und Pferd wird hier bewertet. Ein Pferd, das jedoch einen 4-Takt Galopp zeigt, wird schlecht bewertet.

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Western Horsemanship

Horsemanship In diesem Wettbewerb werden die Leistungen des Reiters beurteilt. Zur Bewertung kommen unter anderem die Hilfengebung und die Haltung des Reiters während der einzelnen Lektion. Die verlangte Aufgabe muss sehr exakt ausgeführt werden, was auch eine enorme Kontrolle des Pferdes voraussetzt.

Es sind keine spektakulären, dafür aber sehr anspruchsvolle Manöver, die an Pferd und Reiter gestellt werden. Die Prüfung besteht aus zwei Teilen, von denen der erste zu 80 Prozent in die Wertung eingeht. Im ersten Teil absolviert der Reiter eine zumeist kurze, aber umso exakter auszuführende Einzelaufgabe.

Horsemanship Railwork
Der zweite Teil,die Railwork, der zu 20 Prozent in die Wertung einfließt, entspricht einer Pleasure-Prüfung. Hierbei kann der Richter bestimmen, ob er alle Teilnehmer an der Pleasure teilnehmen lässt. Im Gegensatz zu einer Pleasure-Prüfung wird hier allerdings weiterhin der Reiter beurteilt.


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Western Riding

Im Western Riding werden unter Anderem punktgenaue fliegende Galoppwechsel gefordert, welche weich und am angemessen losen Zügel geritten werden sollen.

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Superhorse

Diese Prüfung enthält Elemente aus den Disziplinen Pleasure, Reining, Western Riding und Trail. Hierfür braucht man ein sehr vielseitiges Pferd. Diese Disziplin wird erst in den höheren Leistungsklassen ausgeschrieben.

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Hunter under Saddle

Der Reiter soll ein williges, leicht zu reitendes Pferd mit ausgreifenden Gängen vorführen. Das Pferd wird in englischem Sattel und Zäumung vorgestellt, entsprechende Kleidung wird vom Reiter verlangt. Der Richter beurteilt das Pferd mit 80 %, Kondition und Exterieur mit 20 %.

Hunter Under Saddle verlangt ähnlich wie der Western Pleasure die drei Grundgangarten Walk, Trot und Canter, allerdings in erhöhtem Tempo. In der Klasse Hunter Hack sind außerdem zwei Sprünge zu absolvieren.

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Showmanship at Halter

Die Showmanship at Halter ist eine Disziplin, in der nicht das Reiten im Vordergrund steht, sondern korrekte Bodenarbeit als Ausbildungsmaßstab zu Grunde liegt. Sie wird nur in der Jugendklasse und in Amateurklassen angeboten. Bewertet wird ausschließlich der Teilnehmer selbst, wie er sein Pferd am Halfter vorstellt.

Natürlich hat ein gut ausgebildetes ruhiges Pferd einen positiven Einfluss auf die Gesamtbewertung. Neben der korrekten Aufstellung des Pferdes und der genauen Absolvierung der verlangten Aufgabe gehört auch der Pflegezustand von Pferd, Ausrüstung und Kleidung zur Bewertung. Wie in allen anderen Jugendklassen auch sind keine Hengste bei diesen Prüfungen zugelassen.

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Halter

Showmanship at Halter Die Halter Klassen stellen eine reine Zuchtschau für die Westernpferderassen dar. Bewertet wird vor allem das Exterieur, aber auch die Präsentation des Pferdes. Die Prüfungen finden ausschließlich an der Hand (am Halfter = Halter) statt. Die Pferde müssen mit den Vorder- und Hinterbeinen zusammen stehen.

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Ranch Riding

Bei der Disziplin Ranch Riding soll mit leichter Zügelverbindung ein an den Hilfen stehendes, williges Pferd präsentiert werden. Auch in höheren Gangarten soll das Pferd leicht zu kontrollieren sein.

Neben extended Trot und Lope werden auch andere Pflichtmanöver, wie Side-Pass, Galoppwechsel und das Überreiten von Stangen gefordert.

Besonders die Vielseitigkeit und Rittigkeit eines guten Ranch Pferdes soll herausgestellt werden.

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Cutting

Des Weiteren gibt es Disziplinen, in denen mit Rindern gearbeitet wird: Cutting, Working Cowhorse und Team Penning. Diese sind auch in Europa - besonders Cutting und Working Cowhorse - verbreitet.

Cutting ist der an Preisgeldern gemessen am dritthöchsten dotierte Sport weltweit überhaupt (nach Tennis und Golf). Für den Ausübenden sind Rinderklassen teuer, weil den Reitern neben dem geeigneten Pferd auch noch Cutting-Maschinen (= mechanische Kuh) oder gar eine ganze Rinderherde fürs Training zur Verfügung stehen müssen und auch sind die Preisgelder in Europa noch lange nicht auf dem Niveau wie in den USA . Die Rinderdisziplin Cutting ist ein klassischer Zuschauermagnet.

Der Reiter muss ein Rind aus einer Herde herausschneiden und es daran hindern, zurückzukehren. Der Reiter hat 2½ Minuten Zeit, um die Fähigkeiten seines Pferdes am Rind zu zeigen. Der Reiter darf keine Hilfen mehr geben, wenn das Rind von der Herde abgesondert ist. Das Pferd muss selbstständig wissen, wie es zu arbeiten und sich zu bewegen hat (Cow Sense). Fast katzenartig gehen die Pferde mit den Bewegungen des Rindes mit, um zu verhindern, dass es zur Herde zurückläuft.

Auch Cutting ist ein Teamsport, weil dem Cutter vier Helfer zur Verfügung stehen müssen die verhindern, dass das Rind einfach in eine Ecke läuft und dort bleibt.

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Working Cowhorse

Diese Rinderdisziplin wird in zwei Teilen geritten. Im ersten Teil zeigen Pferd und Reiter ihr Können in einem Reining-Pattern, also Trockenarbeit, im Fachjargon Dry Work.

Im zweiten Teil ist Fence Work verlangt. Hier muss er ein Rind zunächst an der kurzen Seite halten (boxing), dann zweimal gegen die lange Seite (Bande) wenden. Den Abschluss bildet das Zirkeln des Rindes auf jeder Hand in der Bahnmitte (mit fliegendem Galoppwechsel des Pferdes).

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Team Penning

Innerhalb eines Zeitlimits von 2½ Minuten muss ein Team (3 Reiter) bis zu drei Rinder aus der Herde aussondern und in einen Pferch (Pen) sperren. Dabei dürfen nicht mehr als drei Rinder die Mittellinie der Arena passieren. Das Team, das es am schnellsten schafft, hat gewonnen.

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Team Sorting

Dem Penning nicht unähnlich. Allerdings werden hier zehn Rinder mit Sprühfarbe (ungiftig) von 0 bis 9 nummeriert. Der Ringsprecher ruft dann, nach Vorgabe der Richter, eine willkürliche Reihenfolge von Zahlen auf. Und in genau dieser Reihenfolge müssen die Rinder dann in den Pen getrieben werden.

Es geht wieder um Zeit. Längstens 2:30 Min. Das Team, das es am schnellsten schafft, hat gewonnen. Schafft es kein Team in der vorgegebenen Zeit, gewinnt das Team, das die meisten Rinder geschafft hat.

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Pole Bending

Beim Pole Bending werden 6 Stangen im Abstand von 21 Fuß aufgestellt, die es als Slalom zu durchreiten gilt. Das Umstoßen einer Stange wird mit einer Zeitstrafe, das Auslassen einer Stange mit Disqualifikation geahndet. Fliegende Starts sind erlaubt.

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Barrel Race

Pattern Barrel Race

Beim Barrel Race muss ein durch drei Ölfässer (Barrel) markiertes Dreieck möglichst schnell durchritten werden. Das Barrel Race wird auf Rodeos ausschließlich von Frauen geritten. Aus fliegendem Start werden die Fässer in der Reihenfolge linkes Fass, rechtes Fass, hinteres Fass oder rechtes Fass, linkes Fass, hinteres Fass umrundet.

Die Fässer dürfen berührt aber nicht umgestoßen werden. Das Umstoßen kostet jeweils fünf Strafsekunden. Ein guter Barrel Racer schafft die etwa 150 m lange Strecke in rund 13 Sekunden.

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Westernreit-Lexikon

Info   Westernreit-Lexikon   Glüh-Birne
die wichtigsten Westernreit-Begriffe kurz erklärt
Begriffe  =  Erklärung
Allround Champion  =  wird diejenige Pferd-Reiter-Kombination seiner Klasse, die die meisten Punkte in mindestens drei Disziplinen erritten hat
AQHA  =  American Quarter Horse Association, Verband der Quarterhorse Züchter und Reiter
Back, Backup  =  Rückwärtsrichten des Pferdes
Barrel Race  =  (Turnierdisziplin)
Bit  =  Kandarrengebiss
Bosal  =  aus Rohleder geflochtenes Nasenstück der Hackamore
Cante  =  hinterer Rand beim Sattel
Chaps  =  lederne Überhosen
Cow Sense  =  7. Sinn eines Pferdes für Rinderarbeit
Cutting  =  (Turnierdisziplin)
DQHA  =  Deutsche Quarter Horse Association, anerkannter Zuchtverband. Ihr Ziel ist es, die Rasse American Quarter Horse in Deutschland zu promoten sowie die Zucht und den Sport mit diesen Pferden zu fördern.
EWU  =  Erste Westernreiter Union
Figure Eight  =  Umsitzübung beim Leichttraben; aus dem Zirkel heraus wird in eine andere Richtung gewechselt
Freestyle Reining  =  (Turnierdisziplin)
Gate  =  Tor, welches vom Pferd aus zu öffnen ist
Go-Rounds  =  Durchgänge bei einem Wettkampf
Hackamore  =  klassische kalifornische Zäumung (Ausbildungszäumung), bestehend aus Bosal, Kopfriemen und Mecate (Hair Rope)
Hair Rope  =  Strick aus Rosshaar, span. Mecate genannt
High Point Horse  =  Pferd mit den meisten Turnierpunkten
Horsemanship  =  (Turnierdisziplinen)
Horsewalker  =  Führanlage
Hunter Hack  =  (Turnierdisziplin)
Jog  =  langsamer Trab
Korral  =  nach einer Seite offenes Gehege
Log  =  Stange am Boden zum darübertreten
Lope  =  Galopp
Lead Change  =  Galoppwechsel
Marker  =  Markierungskegel im Pattern
Most Colorful  =  Appaloosa-Prüfung
Neck-Reining  =  einhändige Zügelführung
Non Pro  =  Amateur
Novice  =  Einsteiger
NRHA  =  Die National Reining Horse Association Germany e.V. (Deutsche Reitervereinigung für Westerndressur) wurde im Februar 1987 gegründet. Der Verein setzte sich das Ziel, den Reining - Sport und die Zucht von Reining - Pferden zu fördern.
Open  =  Kategorie "Offen" - z. B. Amateure und Profis
Overo  =  Paint Horse mit unruhiger Zeichnung
Paint Horse  =  Pinto mit Quarter-Horse-Vorfahren
Paddock  =  kleiner, fest eingezäunter Auslauf zur Unterbringung von Pferden oder Rindern
Pattern  =  Aufgaben, die im Wettkampf verlangt werden
Pen  =  Gehege
Pivot  =  90-Grad-Drehung auf der Hinterhand
Western Pleasure  =  (Turnierdisziplin)
Pole Bending  =  (Turnierdisziplin)
Posting Trot  =  Leichttraben (der Reiter hebt sich aus dem Sattel, wenn das Pferd den äußeren Vorderschenkel hebt)
Pylone  =  Markierungs-Kegel im Parcours
Rail Work  =  Arbeit am Zaun, in der Regel Vorzeigen der Gangarten und Prüfung der Grundgangarten auf beiden Händen
Reining  =  (Turnierdisziplin)
Rollback  =  180-Grad Drehung auf der Hinterhand, wobei anschliessend aus der Drehung weitergaloppiert wird
Roping  =  Gebrauch des Lassos
Roundpen  =  abgezäunter Longier-Zirkel
Run down  =  Galopp über eine gerade Strecke im Reining
Setteln  =  auf Herde zu reiten, sie umkreisen, halbkreisförmig zusammentreiben und -halten
Sliding Stop  =  Stop aus dem Galopp, bei dem das Pferd auf der Hinterhand gleitet
Snaffle  =  Trensengebiß
Speed Control  =  Beeinflussung der Geschwindigkeit ohne Zügeleinwirkung
Spin  =  Drehung auf der Hinterhand um mindestens 360 Grad
Split-Reins  =  geteilte Zügel
Stop  =  Abruptes Anhalten auf der Hinterhand
Superhorse  =  (Turnierdiziplin)
Team Penning  =  (Turnierdiziplin)
Tobiano  =  Paint Horse mit ruhiger Zeichnung
Tobero/Tovero  =  Mischform aus Overo und Tobiano
Trail  =  (Turnierdiziplin)
Trot  =  Trab
Turn  =  Wendung bei den Reining Pattern (meist mit einem Wechsel in die nächst schnellere Gangart in die Gegenrichtung verbunden)
Walk  =  Schritt
Whoa  =  Kommando für Halt
Working hunter  =  Springprüfung
Begriff  =  Erlärung

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